Keine Patentverletzung durch Apple und RIM an Kodak

Dem Kamerahersteller Eastman Kodak Co geht es seit einiger Zeit finanziell nicht mehr so gut wie noch vor einigen Jahren. Damals verpasste das Unternehmen den Trend der Digitalkamera und fing erst spät damit an, sich in diesem Gebiet weiterzuentwickeln. Jetzt kämpft das Unternehmen gegen die klammen Kassen und verklagte Apple sowie RIM wegen einer Patentverletzung.

Einnahmen und Ausgaben

RIM und Apple haben keine Patente von Kodak verletzt

Kodak brachte Apple und den BlackBerry Hersteller RIM vor die Internationale Handelskommission, die über Verstöße gegen Patentrechte verhandelt. Beide Hersteller sollen ein Patent von Kodak verletzt haben, welches bei Benutzung mit einer Digitalkamera angewendet wird. Doch ein Richter der Handelskommission urteilte, dass kein Patent von Kodak verletzt wurde. Bei dem Streit ging es um eine Voransicht mit Bildsucher, der bei digitalen Kameras, Smartphones oder auch Tablets genutzt wird. Dieses Patent ist eines von etwa 1.100 Patenten, das Kodak weiterverkaufen möchte und zudem auch noch eines der wertvollsten. So erhoffte man sich, durch das Patent eine größere Lizenzgebühr von den Herstellern zu bekommen.

Patente sollen Milliarden einspielen

Mit den beiden südkoreanischen Konzernen Samsung Electronics und LG Electronics hat Kodak bereits eine Lizenzvereinbarung abgeschlossen, welcher fast 1 Milliarde Dollar einbrachte. Mit weiteren Verkäufen oder Lizenzverträgen möchte man 2,6 Milliarden Dollar einnehmen, um das Unternehmen wieder zu stabilisieren. Beraten werden sie von der Investmentbank Lazard Ltd, welche schon als Berater für die Nortel Networks Corp zuständig war.

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